Wird ein Kind geboren, so kommt es mit frühkindlichen Reflexen auf die Welt. Frühkindliche Reflexe - unwillkürliche Bewegungen - helfen intrauterin den Körpertonus aufzubauen, sind Geburtshelfer und sichern unmittelbar nach der Geburt lebensnotwendige Funktionen, z.B. die Ernährung über den Saugreflex.

Im Laufe des ersten Lebensjahres sollten die frühkindlichen Reflexe durch das Entstehen höherqualifizierter Bewegungen (z.B. Krabbeln) gehemmt werden. Geschieht dieses nicht, so bleiben Restreaktionen frühkindlicher Reflexe bestehen, es kann zu einer neuromotorischen Entwicklungsverzögerung kommen. Das Kind muss im System kompensieren, um mit den noch bestehenden Reflexen zurecht zu kommen: Gehirnareale, die sonst der Aufnahme neuer Informationen (Lernen) dienen, sind besetzt. Das Kind muss deutlich mehr Energie aufbringen, um zu gleichen Ergebnissen zu kommen wie die Mitschüler. Die Folgen sind Probleme im Alltag von Schule, Motorik und Verhalten.

 

INPP ist die Abkürzung für "The Institute of Neuro-Physiological-Psychologie", ansässig in Chester, England.

Seit den 1970-er Jahren hat das INPP Auswirkungen frühester Störungen kindlicher Entwicklung in Bezug auf Bewegung, Wahrnehmung, Verhalten und Lernen erforscht. Es hat dabei festgestellt, dass Restreaktionen frühkindlicher Reflexe mitverantwortlich für Probleme in Schule, Verhalten und Motorik sein können. Bei Erwachsenen können sie verantwortlich für Angstzustände und Panikattacken sein. INPP entwickelte zuverlässige Methoden zur Überprüfung, sowie ein wirksames Programm zur Förderung neuromotorischer Reife. 

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Neuromotorische Entwicklungsförderung

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Sibylle von Nerée

Physiotherapeutin

 

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